Unsere Berichte:

 

  • Jungjägerschießen 2017

    Am 17. September 2017 führte die Jagdschule das alljährliche (9.) Jungjägerschießen durch.
    Bei schönem Wetter waren ca. 55 Personen, Schützen und Familienangehörige zugegen, was letztendlich zu einem großen Event führte. Es sind 31 Einzelschützen zum  Vergleich angetreten. Geschossen wurden: 100 m Rehbock und Fuchs (klein) vom Tisch, vorn aufgelegt und hinten auf der Faust, Überläufer links stehend und lfd. Keiler ebenfalls von links laufend und ein Schuss auf die Ehrenscheibe stehend angestrichen und das Ergebnis auf das Gesamtergebnis addiert und somit der beste Schütze ermittelt. Geschossen wurde ausschließlich mit Schalenwild tauglichem Kaliber.

    Es konnten maximal 211 Ringe erzielt werden. Bester Schütze wurde Polizeihauptmeister Robert Mode mit sage und schreibe 205 Ringen! Den 2. Platz belegte Walter Brüstle mit 195 Ringen und den 3. Platz erzielten Punktgleich mit 178 Ringen Uwe Eckert und Uwe Betting. Noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch.

    Die nachfolgenden Ergebnisse waren ebenfalls sehr gut bis gut zu bezeichnen, auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch an alle Schützen. Die Standaufsichten Felix Wagner, Adrian Wagner und Andreas Glock bestätigten mir eine außergewöhnlich hohe Disziplin der Teilnehmer. Bei der anschließenden Preisvergabe (Preise im Gesamtwert von ca. 1.200,00 €) war die Freude besonders groß!

    Hier ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren für ihre zahlreichen Jagdartikel die der Jagdausrüster Reinhold Lux aus Heidelberg, die Firma JOOB aus Dielheim und Frankonia Würzburg gestiftet haben. Der Aufruf der Geschäftsstelle an die Pächter unserer Vereinigung etwas zur Preisverleihung beizutragen verlief leider sehr enttäuschend. Auf diesem Wege hätte man die vielen kostenlosen Treibereinsätze der Jagdschüler auch einmal honorieren können.

    Beim anschließenden Jackpot-Schießen auf die Luftpistolenscheibe auf 100 m hatte leider wieder der Ausbildungsleiter die Nase vorn. Die Verköstigung wurde wie jedes Jahr von meiner Frau Gerlinde in bestgewohnter Manier durchgeführt.
    Ein schöner Schießtag ging zu Ende und alle haben versprochen im nächsten Jahr wieder zu kommen.


    Der Ausbildungsleiter

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  • Wiederladelehrgang 2017

    Am 2., 3. und 4. September wurde in den Schulungsräumen der HDJV ein Wiederlade Lehrgang für NC-, Schwarz und Böllerpulver nach § 32 der 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz durchgeführt. Die beiden Referenten Herr und Frau Urner aus Braunschweig, die beide die Berechtigung haben und jahrelang schon ausbilden, haben die Lehrgangsteilnehmer an zwei Tagen intensiv theoretisch und praktisch auf die Prüfung am dritten Tag vorbereitet. Schwerpunkte waren der unfallfreie Umgang mit allen Pulversorten, die Ladetechniken der Patronen, Handböller, Standböller und Vorderlader Waffen. Der rechtliche Teil der Ausbildung  nahm ein Viertel der Gesamtausbildungszeit in Anspruch. Ausbildungsleiter Hagen Jourdan, Sprengmeister nach § 20 hat in einer praktischen Vorführung im Außenbereich über diverse Pulversorten deren Entzündlichkeit und Abbrand Verhalten referiert. Bei dieser Gelegenheit konnten die Teilnehmer auch einen kleinen Einblick in die Sprengtechnik  erhalten. Besonders erfreulich für den Lehrgang war, dass zwei Teilnehmer der unteren Jagdbehörde und ein Polizeihauptmeister daran teilgenommen haben. Das erlernte Wissen kann somit u. a. auch beruflich genutzt werden.
    Am Prüfungstag wurden die Teilnehmer nochmals von Referatsleiter und Prüfer Herrn Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen  rechtlich in die Pflichten genommen. Bei der anschließenden Prüfung haben alle Teilnehmer ihr „Soll“ erfüllt und bestanden, was bei allen große Freude auslöste. Der Lehrgang verlief harmonisch und sehr diszipliniert. Alle Teilnehmer waren  vollen Dankes über das erworbene Wissen. Zu guter Letzt wurden die Prüfungszeugnisse überreicht. Herr Dietmar Schäfer, Herr und Frau Urner und Hagen Jourdan beschwören die Teilnehmer nochmals eindringlich über Fehlverhalten und Unfallgefahren und wünschen ihnen alles Gute für ihr weiteres Wiederladeleben.

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  • Kreismeisterschaft 2016

    Am 02. April fand wie jedes Jahr die Kreismeisterschaft in den jagdlichen Disziplinen statt. Turnusgemäß in diesem Jahr im hochwildtauglichen Cal. Ab 6,5 mm. (Rehbock 100 m, Fuchs klein 100 m, Überläufer v. l. 50 m stehend frei und lfd. Keiler, abschließend Kipphase). Es waren 20 Schützen zum Wettkampf angetreten. In den vorderen Rängen ging es erfreulicherweise zur Sache. Die Messlatte war hoch angelegt. Bei schönem Wetter und guter leiblicher Versorgung durch unsere Geschäftsstellenleiterin Gerlinde Jourdan ging nach der Siegerehrung ein gut organisierter und von allen Schützen disziplinierter Schießtag zu Ende.

    Ergebnisse:

    1.Platz Hagen Jourdan mit 240 von max. 250 Punkten
    2.Platz Dr. Helmut Gmünder mit 237/25 von max. 250 Punkten
    3.Platz Christoph Karch mit 237/24 von max. 250 Punkten

     

    Den besten Schuss auf die Ehrenscheibe, ein Steinadler in Öl gemalt von unserem Künstler Walter Wonka, erzielte Christoph Karch.

    Beim abschließenden Präzisionsschießen auf Luftpistolenscheiben (100 m) hat Ausbildungsleiter Hagen Jourdan den Jackpot geknackt.


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  • Ein Amerikaner auf dem Papier – aber im Herzen ein Deutscher

    Wie viele seiner Armee-Freunde hat Jim Smyth aus West Virginia in den 70er Jahren an diversen Standorten in Baden-Württemberg gedient. Aber in einer Stadt hielt er sich am meisten auf und hat die meisten Freunde gewonnen: in Heidelberg. Am letzten Montagabend wurde Jim Smyth festlich durch Kreisjägermeister Heinz Kaltschmidt von der Heidelberger Jägervereinigung als treues Mitglied für seine 35-jährige Mitgliedschaft mit einer goldenen Treuenadel geehrt. Von seinem langjährigen Jagdkamerad und Jagdtiermaler Walter Wonka wurde ihm eine Ehrenscheibe (sh. Bild) überreicht. Der Kreisbläserobmann Xaver Frank trug mit seiner SEG (Schnelle Einsatz-Gruppe) diverse stimmungsvolle Stücke aus der Jagdmusik vor. Über 30 langjährige Freunde aus dem Jagdbetrieb kamen an diesem Abend zusammen um mit ihm anzustoßen und ihn – den Amerikaner - zu treffen. Bei selbstgemachter Pilzsuppe und Wildschweinschinken wurden aufregende Erinnerungen und alte Geschichten ausgetauscht.
    Jim Smyth hat 1972 in der Heidelberger Jägervereinigung seinen Jagdschein gemacht. Er war als einer der ersten mit seinen Bayrischen Gebirgsschweißhunden als Nachsuchenführer für den HDJV tätig. Und fragt man seine Jagdfreunde nach seiner Professionalität wird schnell klar, er gehörte zu den Besten. Nun lebt Jim Smyth seit 2010 mit seiner Frau Margret in Louisiana. Aber wenn man ihn fragt, wo er denn lieber sein möchte, dann verraten es die wehmütigen Augen auch ungesagt.

     

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  • "Erster-Hilfe-Kurs" 2015

    Am Samstag, den 24. Oktober fand in unserer Jagdschule erneut ein „Erster-Hilfe-Kurs“ am Jagdhund unter Leitung von Frau Dr. Christina Jehle vom Landesjagdverband statt. 24 Teilnehmer lauschten gespannt ihren kompetenten Ausführungen über Hundehaltung, Krankheiten, Erstversorgung bei Verletzungen, Bissen, Autounfall, Brüchen u. v. m. Für die praktischen Übungen stellte Nachsuchenführer Andreas Höfler seinen BGS „Wotan“ zur Verfügung. Frau Dr. Jehle hat ihr Referat in sehr gut zu verstehender Art vorgetragen und alle Fragen der Teilnehmer zur vollsten Zufriedenheit beantwortet. Schatzmeister und Ausbildungsleiter Hagen Jourdan verabschiedete Frau Dr. Jehle mit einem schönen Blumengebinde und bedankte sich für ihr großzügiges Engagement. Wie immer hat Frau Dr. Jehle den Kurs für die HDJV kostenfrei durchgeführt.

     

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  • Wildtierschützer 2015

    Am 26. und 27. September fand in unseren Schulungsräumen ein „Aufbaulehrgang vom Jagdaufseher zum Wildtierschützer“ statt. Das Seminar wurde von Ausbildungsleiter Hagen Jourdan zusammen mit seinen Referenten Thomas Franz, Ralph Steffen, Dr. Werner Nicklas und Dirk Herrmann durchgeführt.

    Der Rahmenplan wurde analog zur Vorgabe des Jagd-, Natur- und Wildtierschützerverbandes, dieser wiederum durch das MLR genehmigt ist, erstellt.  18 Teilnehmer waren an zwei Tagen 16 Unterrichtsstunden in den Lehrgang eingebunden. Alle angestammten Jäger  waren der gleichen Ansicht, viel dazu gelernt zu haben. Es musste viel Stoff in der Kürze der Zeit aufgearbeitet werden, worüber auch noch in den  Pausen viel diskutiert wurde. Das Seminar verlief harmonisch, alle Referenten haben bestens die vorgegebenen Eckpunkte mit vielen Beispielen im Rahmen einer Power Point Präsentation vorgetragen und bei den Teilnehmern vertieft, bis deren Köpfe qualmten. Nach Ausgabe der Teilnehmerzertifikate wurde der Lehrgang verabschiedet und alle Teilnehmer  machten sich wohlweislich viel dazugelernt zu haben, auf den Heimweg.
    Voraussichtlich wird im Januar 2016 der Lehrgang wiederholt. Auch für  interessierte Jäger  die bereits vor dem 01.04.2015 Jagdpächter waren. Dieser Personenkreis benötigt ebenfalls nur den Aufbaulehrgang zum Wildtierschützer.

    Anmeldungen ab sofort an die Geschäftsstelle.

     

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  • Jungjägerschießen 2015

    Am 13.09.2015 fand bereits zum 7. Mal das alljährliche Jungjägerschießen unter Beteiligung von 25 Schützen statt. Es wurden die Disziplinen Rehbock stehend angestrichen 100 m, Überläufer stehend freihändig 50 m, Fuchs klein 100 m sitzend, Waffe vorn aufgelegt und laufender Keiler stehend 50 m geschossen. Anschließend wurde ein Präzisionsschuss stehend angestrichen auf die Ehrenscheibe geschossen.

    Bester Schütze auf die Ehrenscheibe war Sven Lauke mit 8 mm Abstand zum Mittelpunkt. Die erzielten Ringzahlen wurden allen Schützen zum Ergebnis dazu addiert und somit der Beste Schütze in dem diesjährigen Jungjägerschießens ermittelt. Bester Schütze im Gesamtergebnis wurde Philipp Wichert, der dann auch den 1. Preis und die Ehrenscheibe, gemalt von unserem Jagdtiermaler Walter Wonka, entgegen nehmen konnte. Der 2. Platz ging an Uwe Betting und den 3. Platz erreichte Giuseppe Bancheri. Bei der Siegerehrung konnten alle Teilnehmer entsprechend ihrer Ergebnisse wertvolle Preise entgegen nehmen. Gleichzeitig wurden vom Vorstandmitglied Hagen Jourdan im Rahmen dieser Veranstaltung Robert Seelig und Dirk Longerich nachträglich noch zum Jungjäger geschlagen, die dabei ihr Gelöbnis abgaben. Anschließend fand sich noch eine Gruppe von 7 Schützen bereit einen Jackpot  herauszuschießen in Form von 3 Schuss auf eine 3-Fach Luftpistolenscheibe auf 100 m, sitzend vorn aufgelegt. Im Finale waren nur noch 2 Schützen, Felix Wagner und Hagen Jourdan, die beide um 22.30 Uhr mit der gleichen Ringzahl das Wettschießen beendeten und sich den Jackpot von 140,00 € teilten.

    Ein gelungener Tag zur Freude aller Teilnehmer ging damit zu Ende. Ein großes Lob an die Schützen, sie haben sich alle sehr diszipliniert verhalten, die erzielten Ergebnisse sind als gut bis befriedigend zu bezeichnen. Ausreißer waren sowohl beim Schützen als auch bei der Munition Obligo. Für das leibliche Wohl den ganzen Tag über sorgte wie immer die Mutter der Kompanie Gerlinde Jourdan mit vielen Angeboten zum Essen und Trinken und anderen Köstlichkeiten. Vielen Dank auch den beiden Schießaufsichten Felix Wagner und Andreas Glock für ihre tatkräftige Unterstützung.

    Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei all unseren Sponsoren bedanken die mit ihren wertvollen Preisen den Teilnehmern des Jungjägerschießens viel Freude bescherten.

    Die Sponsoren: Firma Waffen Muders aus Dielheim, Paul-Parey-Verlag, Waffen-Lux aus Heidelberg, der HDJV, der DJV- und LJV-Service und KJM Heinz Kaltschmidt.

    Hagen Jourdan



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  • Wiederladelehrgang 2015

    Am 21. und 22. August wurde im Rahmen unserer Jagdschulseminare erneut ein sogenannter Kombilehrgang (Wiederladen, Böllern sowie den Umgang mit Vorderladewaffen) durchgeführt. Zunächst begrüßte der Ausbildungsleiter der HDJV Hagen Jourdan Herrn Wolfgang Goldschmidt, Landesreferent vom Badischen Sportschützenverband und seinen Kollegen Günter Graf sowie die 17 Teilnehmer des Lehrganges.

    Lehrgangsleiter Wolfgang Goldschmidt referierte über Verhalten auf Schießständen und die gesetzlichen Vorschriften über Umgang und Handhabung von Treibladungspulver und deren diverse Anwendungsmöglichkeiten. Wolfgang Goldschmidt, der auf eine jahrelange Erfahrung bei seiner Tätigkeit bei Dynamit Nobel zurückgreifen kann, erzählte viele realistische Begebenheiten, die von Fahrlässigkeit im Umgang mit der Materie Treibladungspulver handelten. So manchen Kursteilnehmer wurde dadurch erst bewusst, dass seine künftige Tätigkeit mit einer sehr hohen Verantwortung verbunden ist. Nach den ersten anstrengenden Stunden war Mittagszeit und wir wurden bestens vom Restaurant „S“-Kastanie mit Speisen und Getränken versorgt.
    Am Nachmittag referierte Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen, seine Ausführungen in seinem vierstündigen Referat waren außerordentlich tiefgreifend und sehr informativ. Danach wurde der schriftliche Teil der Prüfung abgelegt und noch einige Unklarheiten mündlich abgefragt. Das Prüfungsergebnis wurde von Herrn Schäfer als sehr positiv bewertet, alle 17 Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.

    Am zweiten Tag wurde der Lehrgang fortgesetzt und Wiederlader wie auch Böllerschützen wurden mit weiteren wissenswerten und gesetzlich verlangten Informationen konfrontiert. Die Kursteilnehmer wurden danach aufgeteilt, da die Wiederlader jetzt die praktische Seite der Technik kennenlernten.
    Unter Anleitung von Referent Günter Graf haben die Aspiranten ihre bereits gereinigte und kalibrierte Hülse wurde angetrichtert und das Anzündhütchen gesetzt. Mit dem Pulverfüllgerät wurden die Hülsen befüllt, danach eine Kontrolle der eingebrachten Pulvermenge durchgeführt und die Bleigeschosse gesetzt.
    Die Patronen wurden nach der Endkontrolle in einem Testlauf geprüft und Herr Goldschmidt und Herr Graf übernahmen dann die Qualitätsbeurteilung.
    Die Böllerschützen mussten ihre theoretischen erlangten Fähigkeiten in die Praxis umsetzen, Laden und Zünden eines Standböllers. Referent Bernd Vogt, der diesen Vorgang überprüfte, konnte nur eine lobenswerte Beurteilung über die zukünftigen Böllerschützen abgeben. Hagen Jourdan, der in seinem Ruhestand immer noch seiner Tätigkeit als staatlich geprüfter Sprengmeister nachgeht, demonstrierte das Abbrandverhalten der verschiedenen Treibladungspulver und die Definition zwischen Explosion und Detonation in den spezifischen Lagergruppen 1.1 und 1.3. Zum Schluss kann man festhalten, es war ein sehr guter Lehrgang und den Teilnehmern wurde unendlich viel Wissen und Können vermittelt.
    Hagen Jourdan

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  • Jägerschlag 2015

    Am 15. Mai war es wieder soweit, 30 Jagdschüler wurden im feierlich geschmückten Restaurant S’Kastanie zum Jäger geschlagen und durften ihre Urkunden vom Jagdschulleiter Hagen Jourdan entgegennehmen. Nach der 8-monatigen Ausbildung sah man den Kandidaten ihre Erleichterung und Freude sichtlich an. Die Letzenberger Jagdhornbläser verliehen der Veranstaltung wie immer einen hervorragenden jagdlichen Rahmen.

    Die Freisprechung und das Gelöbnis der Jungjäger wurden unter Obhut des Kreisjägermeisters, des Ausbildungsleiters, der Prüfungskommission und der Jagdschulreferenten durchgeführt. Der Jägerschlag stellt im Leben eines Jägers den Punkt dar, an dem er sein stilles Versprechen, in Zukunft anständig nach den Regeln der Waidgerechtigkeit zu jagen, abgibt.
    Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weih`n.
    Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleih`n zu üben stets das Rechte.
    Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.
    Durch diesen Brauch wird der Jäger in die Reihen der Jägerschaft aufgenommen.

    Bei opulentem Büffet und köstlichen Weinen haben die Jäger zusammen mit ihren Familien bis spät in die Nacht gefeiert. Nächster Informationsabend für den Kurs wird der 18. September um 19.30 Uhr im Elisabethenweg 1 sein.

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  • Dornsberger Jagdhundetag 2015

    25 Teilnehmer unserer Jagdschule haben am 28.03.2015 auf eigene Kosten eine Busfahrt zum Dornsberger Jagdhundetag unternommen, um mit großen Erwartungen zusätzliche Kenntnisse über Jagdhunde hinsichtlich der auf sie hinzukommenden Jägerprüfung zu erwerben. Es wurden etwa 48 verschiedene Jagdhunderassen im Führring vorgestellt und von Moderator Karl Walch ausgiebig über Herkunft, Vererbung, Einsatzmöglichkeiten bei der Jagd, Tauglichkeit und Anlageeigenschaften bis ins kleinste Detail erklärt. Eine geballte Wissensbombe ist auf die Jagdschüler eingeschlagen. Anschließend wurden von Lars Honer ein paar Anleitungen und Vorführungen zur Jagdhundeausbildung dargestellt. (Gehorsam, Schleppe, Freiverlorensuche, Bringen usw.).

    Fazit: Der Jagdhundetag war für die Prüflinge ein sehr erfolgreicher Tag der Wissensvermittlung.

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  • Kreismeisterschaft 2015

    Am 21.03.2015 fand die alljährliche Kreismeisterschaft in allen jagdlichen Disziplinen wie gewohnt statt. Wir haben sozusagen die vom Schützenverein 1490 neu installierten Schießbahnen, die ausnahmslos hervorragend funktioniert haben, eingeweiht. Letztes Jahr waren auf Schalenwild nur jagdtaugliche Kaliber zugelassen, heuer waren alle Kaliber ab Hornett freigegeben. Die nächste Kreismeisterschaft 2016 wird wieder im Wechsel mit jagdtauglichem Kaliber geschossen. Zum zweiten mal haben wiederum 7 Schützen des laufenden Ausbildungskurses teilgenommen. Es wurden erfreulicherweise gute bis sehr gute Gesamtergebnisse erzielt. Die amerikanischen Jagdfreunde konnten diesmal leider nicht daran teilnehmen. Die Bewirtung übernahm wie immer in gewohnter Weise Frau Gerlinde Jourdan. Nach der Siegerehrung und Medaillenvergabe waren alle Teilnehmer und Gäste zufrieden und freuten sich über diesen schönen und abwechslungsreichen Schießtag. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihr Kommen und disziplinierten Verhalten.

    Hagen Jourdan


    Ergebnisse:


    Sieger Einzelwertung:

        1.Platz Dr. Helmut Gmünder mit einem herausragendem Ergebnis von 240 Ringen
        2.Platz Ralph Steffen mit 233 Ringen
        3.Platz Hans Völker mit 230 Ringen

         

    Sieger Mannschaftswertung:

        1.Platz mit 680 Ringen: Dr. Helmut Gmünder, Heinrich Vierling, Daniel Müller
        2.Platz mit 555 Ringen: Jagdschule: Heiko Rötger, Giuseppe Rosato, Christian Weik
        3.Platz mit 470 Ringen: Thorsten König, Dirk Longerich, Katharina Pfleiderer

         

    Die Ehrenscheibe gemalt von Jagdtiermaler Walter Wonka in Öl, hat Heinrich Vierling mit einem hervorragenden Treffer mittig im Zentrum, herausgeschossen.


    Weitere Plätze in der Einzelwertung:

         
          Heinrich Vierling
          228 Ringe
          Felix Wagner
          223 Ringe
          Daniel Müller
          212 Ringe
          Gunter Schieck 
          209 Ringe
          Dirk Longerich
          194 Ringe
          Klaus Hummel
          189 Ringe
          Heiko Rötger 
          188 Ringe
          Giuseppe Rosato
          188 Ringe
          Holger Reutner 
          188 Ringe
          Christian Weik 
          179 Ringe
          Thorsten König
          176 Ringe
        Robert Seelig  174 Ringe

         

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  • Infoabend 2014

    Am Freitag den 19. September fand in unserer jagdschule der alljährliche Informationsabend für Jagdscheinanwärter statt. Wie zu erwarten war erfreulicherweise der Lehrsaal auch ohne Werbung in den Medien proppenvoll.

    Nach der 2,5 Stündigen Kursvorstellung durch Ausbildungsleiter Hagen Jourdan konnten wir erstmalig eine fest angemeldete Teilnehmerzahl von 32 Teilnehmern festschreiben. Ein voller Erfolg für das Ausbildungsteam der HDJV.

    Anmeldungen für den Ausbildungslehrgang 2015/16 werden ab sofort entgegen genommen.

    Hagen Jourdan

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  • Jägerschlag 2014

    Jägerschlag 2014

    27 Absolventen der Jagdschule der Heidelberger Jägervereinigung e. V. erhielten am 16. Mai im Restaurant S’Kastanie in Heidelberg feierlich und angemessen ihren Jägerbrief. Musikalisch untermauert wurde der festliche Akt von der Bläsergruppe Letzenberger. Lehrgangsleiter Hagen Jourdan lobte ausdrücklich die Harmonie und den Lerneifer des Lehrgangs. KJM Hartmut Tremmel erinnerte an das Leitbild der Jäger. Gerald Heiler nahm den Neulingen das Gelöbnis ab, stets respektvoll mit Mensch, Tier und Umwelt umzugehen und erteilte den Jägerschlag. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und bei Wildschwein und Wein wurde noch bis lange in die Nacht gefeiert. Nächster Informationsabend ist am 19. September 2014
    Beginn 19.30 Uhr in Heidelberg, Elisabethenweg 1. Informationen unter www.hdjv.de – Link Jagdschule.

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  • Jagdhundetag am Dornsberg vom 12.April 2014

    Am Samstag, den 12. April 2014, einem schönen sonnigen Tag,  folgten viele Teilnehmer unserer Jagdschule der Einladung zum „Dornsberger Jagdhundetag“  der Landesjagdschule  auf den Dornsberg.
    Nach Eröffnung der Veranstaltung durch den Jagdschulleiter Herr Ludger Feldt, übernahm Revierjäger Karl Walch die Vorstellung der Jagdhunderassen und ihrer Einsatzmöglichkeiten. Es wurden alle Jagdhunderassen vorgeführt, im Detail beschrieben und ihre jagdlichen Aspekte hervorgehoben. Die Fachkompetenz von Herrn Markus Huber  ist meiner Meinung nach unübertroffen.
    Der anschließende Fachvortrag von Herrn Dr. med. vet.  Matthias Grassmann über Notfälle und Krankheiten bei Jagdhunden ließ manchen aufhorchen und seinen oder zukünftigen Hund in einem anderen Licht sehen.
    Zu guter Letzt gab es noch Vorführungen zur Jagdhundeausbildung durch Herrn Lars Honer bei der ein kleiner Teil der Ausbildungskriterien erläutert und vorgeführt wurden. Bei einem Glas alkoholfreien Bier haben wir dann diesen schönen und lehrreichen Tag ausklingen lassen und uns wieder auf den Heimweg gemacht.


    Hagen Jourdan
    Ausbildungsleiter

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  • Bericht Kreismeisterschaft HDJV im jagdlichen Schießen vom 22.03.2014
    Kreismeister 2014 Thomas Roßnagel Erfreulich an diesem verregneten Tag war, dass sich immerhin 28 Jagdschützen der Herausforderung Kreismeister oder Mannschaftsmeister zu werden stellten. Der zurzeit laufende Vorbereitungslehrgang unserer Jagdschule hat, soweit ich informiert bin, auf meine Initiative erstmalig an dieser Veranstaltung mit Großkaliberwaffen (mind. 6,5) teilgenommen. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass die Teilnehmer der Jagdschule (Schützen) den Kreismeister stellten und darüber hinaus auch noch den 1. Platz im Mannschaftswettbewerb erreichten.

    Kreismeister 2014 wurde:


    1.Platz Thomas Roßnagel        235 Punkten
    2.Platz Dom Knoll                   233 Punkten
    3.Platz Dr. Helmut Gmünder   207 Punkten

    Mannschaftsmeister 2014 wurden:

      1.Platz Jagdschule:                    639 Punkten

      Thomas Roßnagel
      Hagen Jourdan
      Holger Reutner

      2.Platz Amerikaner:                   624 Punkten

    Dom Knoll
    Thomas Winkel
    Garry Clayton

      3.Platz Hegering 4:                     609 Punkten

    Dr. Helmut Gmünder
    Heinrich Vierling

    Walter Ruf

    Beim Schießen auf die Ehrenscheibe, die unser Jagdtiermaler Walter Wonka gestiftet hatte, wurde der beste Treffer von Nachsuchenführer Andreas Höfler gesetzt.
    Fazit: Der Schießtag verlief harmonisch und disziplinisch hervorragend, die Ergebnisse waren zum Teil zufriedenstellend. Es wurden insgesamt ca. 950 Schuss abgegeben. Erwähnenswert wäre noch, dass einige gute Jagdschützen weit unter ihrer Norm gelegen sind, Wettkampfstress und Tagesform beeinflussen eben mal die Ergebnisse.
    Bei allen Teilnehmern bedanke ich mich für ihr Kommen, insbesondere bei unseren amerikanischen Jagdfreunden die von weither angereist sind. Ebenfalls bedanke ich mich bei meiner Frau, die im Falckenthalstübchen für das leibliche Wohl unserer Schützen gesorgt hat. Des Weiteren bedanke ich mich recht herzlich bei der Firma Waffen-Lux für die Spende diverser Sachpreise, sowie bei meinen Assistenten Felix Wagner und Andreas Glock, die mir tatkräftig zur Seite standen.
    Ihr Hagen Jourdan

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    Bilder der Sieger
  • Schulung zur Trichinenprobenentnahme 14.02.2014

    Im Rahmen der Jungjägerausbildung wird alljährlich die Schulung zur Trichinenprobenentnahme nach EU-Richtlinien durchgeführt.
    Dazu haben sich am 14.02.2014 sich 35 Teilnehmer in der Jagdschule eingefunden. Dr.  Klaus Zuber vom Städt. Veterinäramt Heidelberg referierte mittels Power Point System wie immer gekonnt professionell überWildbrethygiene und die Entnahme von Trichinenproben. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Dr. Klaus Zuber.

    Bilder

  • Fischadler 17.01.2014

    Am 17. Januar 2014 übergab unser Ehrenmitglied und Bundesverdienstkreuzträger Richter a.D.Walther Günther ein Fischadlerpräparat an den Lehrgangsleiter Hagen Jourdan für die Jagdschule der Heidelberger Jägervereinigung e.V.. H. Jourdan bedankte sich recht herzlich für dieses doch außergewöhnlich seltene Exemplar.

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  • Informationsabend vom 20.09.2013

    Am 20.09.2013 fand in unserer Jagdschule in gewohnter Weise die Informationsveranstaltung für Jagdscheinanwärter statt. Der Schulungsraum war sachlich und optisch für das bevorstehende Event hergerichtet mit Blumenschmuck, Getränken und Informationsmappen. Die ersten Interessenten waren bereits um 18.30 Uhr anwesend. Pünktlich um 19.30 Uhr zu Beginn der Veranstaltung waren etwa 50 interessierte Zuhörer da. Der Schulungsraum war mit Zusatzstühlen restlos überfüllt.Kreisjägermeister Jürgen Baller eröffnete den Abend. In seiner Begrüßungsansprache erläuterte er die Zusammenhänge und Strukturen unseres Kreisvereines.

    Anschließend stellte Lehrgangsleiter Hagen Jourdan in einem Zeitraum von etwa 2 Stunden die Jagdschule und das auf die Lehrgangsteilnehmer zukommende Anforderungsprofil in allen Einzelheiten vor. Abschließend wurden noch viele Fragen der Teilnehmer zur deren Zufriedenheit beantwortet. Dadurch, dass die Teilnehmerzahl auf maximal 30 Plätze begrenzt ist, entstand ein etwas größerer Tumult, da jeder der Erste sein wollte, der sich einen „Platz“ sichern wollte. Erstaunlicherweise waren viele Schützen und ehemalige Militärs involviert.

    Fazit: Es wurden auf Anhieb 27 Anmeldungen abgegeben! Die Veranstaltung war für Hagen Jourdan und seine Frau Gerlinde ein durchschlagender Erfolg.

    Hagen Jourdan
    Lehrgangsleiter

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  • "Erste-Hilfe-Kurs" am Jagd-Hund 18.09.2013

    Am 18. September 2013 fand in unserer Jagdschule erneut ein „Erste-Hilfe-Kurs“ am Jagd-Hund unter Leitung von Frau Dr. Jehle vom Landesjagdverband Stuttgart statt. 14 Teilnehmer lauschten gespannt ihren kompetenten Ausführungen über  Hundehaltung, Krankheiten, Erstversorgung bei Verletzungen, Bissen, Autounfall, Brüchen u. v. m. Praktische Übungen wurden an Demodackel „Waldtraud“  vorgeführt. Frau Dr. Jehle hat ihr Referat in sehr gut zu verstehenden Art vorgetragen und alle Fragen wurde zu vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer beantwortet. Schatzmeister und Ausbildungsleiter Hagen Jourdan verabschiedete Frau Dr. Jehle mit einem schönen Blumengebinde und dankte für ihr großzügiges Engagement.  Den Erste-Hilfe-Kurs hat Frau Dr. Jehle wie immer für die HDJV kostenlos durchgeführt.

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  • 5.Jungjägerschießen 15.09.2013

    Am 15.09.2013 ab 10 Uhr fand unter Regie von Ausbildungsleiter Hagen Jourdan das traditionelle5.Jungjägerschießen statt. Erfreulicher Weise sind 24 Jagdschützen zu diesem Event angetreten. Es wurde nach DJV auf Reh,, Überläufer und lfd. Keiler geschossen. Um die eigene Ringzahl noch zu erhöhen wurde 1 Schuss (max. 11 Ringe) auf eine 100 m DSB Scheibe abgegeben. Gesamtsieger dieser Disziplin wurde mit 133 Ringen Frank Lüll, ihm wurde die Ehrenscheibe „Bester Schütze“ mit einem Jagdmotiv von unserem sehr geschätzten Jagdtiermaler Walter Wonka überreicht. Den 2. Platz belegte mit 130 Ringen Felix Wagner, der eine Waffenreinigungsstation als Preis erhielt und der 3. Platz ging an Herschel Krauch für einen Wildschweinabschuss mit Wildbret gestiftet von Hartmut Tremmel aus Sinsheim. Auch alle übrigen Schützen haben zu ihren Urkunden hochwertige und anspruchsvolle Preise die von Paul-Parey-Verlag, Landwirtschaftsverlag, DSM-Marketing und der HDJV gestiftet wurden, erhalten. Es wurden erfolgreiche Ergebnisse abgeliefert und alle haben die Disziplin „Jahresnadel Keiler“ erfüllt. Im anschließenden Präzisionsschießen auf die Luftgewehrscheibe 100 m belegte Felix Wagner den 1. Platz und gewann somit den Jackpot mit einer stolzen Summe von 135 €. Fazit: Die Schießveranstaltung hat trotz Erfüllung der Disziplinen manchen Schützen ihre Defizite aufgezeigt, die im ständigen Übungsschießen aber entsprechend verbessert werden können. Das Schießen verlief wie gewohnt sehr disziplinarisch ab und die kulinarische Seite des Tages wurde wie immer von der Geschäftsstelle Gerlinde Jourdan zur allgemeinen Zufriedenheit durchgeführt.

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  • Waffenreinigungs- und –Pflegeseminar 14.09.2013Open or Close
    Am 14.09.2013 fand in unserer Jagdschule erstmalig unter reger Beteiligung von Jägern und Sportschützen ein Waffenreinigung- und–Pflegeseminar mit praktischer Vorführung  statt. Es wurden aktuelle Laufreinigungssysteme, Bürsten, Patches, chem. Reinigungsmittel u. v. mehr vorgestellt. Selbst eingefleischte Sportschützen konnten neue
     

    Erkenntnisse dazu gewinnen. Das Seminar wurde durchgeführt um die Präzision und somit auch denWiederverkaufswert der Waffe zu erhalten. Zum Abschluss wurden noch Zielfernrohre und deren differenzierte Absehen (Moa – Mrad) erläutert. Durchgeführt wurde das Seminar von Ausbildungsleiter Hagen Jourdan.

     

  • Wiederlader-Vorderlader- und Böllerlehrgang vom 26-27.07.2013Open or Close

    Am 26. und 27.07.2013 fand erstmalig ein Wiederlader-Vorderlader- und Böllerlehrgang unter Leitung des von mir sehr geschätzten und kompetenten Ausbilders Wolfgang Goldschmidt und Herrn Günther Graf (Referat Waffen im Badischen Sportschützenverband) in unseren Schulungsräumen statt.Es waren 24 Jäger und Schützen zur Ausbildung mit anschließender Prüfung angetreten. Die Prüfung wurde durch das Regierungspräsidium Tübingen unter Leitung von Herrn Dietmar Schäfer abgenommen. Alle angetretenen Prüflinge haben die Prüfung mit Erfolg bestanden und ihre Prüfungszeugnisse erhalten. Anbei Impressionen von der Schulung. Ausbildungsleiter Hagen Jourdan

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  • Jägerschlag 2013Open or Close

    Neuer Jäger-Jahrgang darf auf die Pirsch
    Darunter auch neun Frauen - Abenteuer mit Verantwortung

    Heidelberg. (tk.rnz.) Neun Frauen - das ist interner Rekord bei der Jägerausbildung der Heidelberger Jägervereinigung. In diesen Tagen konnten sie - nebst über 20 Vertretern des männlichen Geschlechts - ihren Jägerbrief beim feierlichen Jägerschlag in Empfang nehmen; hoch über der Altstadt im Schützenhaus der Heidelberger Schützengesellschaft 1490. Ein kleiner Teil der Jungjäger aus dem ganzen Rhein-Neckar- und Neckar-Odenwald-Kreis hatte zu diesem Zeitpunkt sogar schon den Jagdschein beim Landratsamt gelöst und sein erstes Waidmannsheil auf Reh- oder Schwarzwild erlebt. Andere ließen es ruhiger angehen, genossen zunächst einmal einen vom Ausbilder-Tross um Lehrgangsleiter Hagen Jourdan lupenrein durchinszenierten Festabend im Restaurant "Esskastanie": Da spielten die Jagdhornbläser "Ensemble Letzenberg" auf; stimmten die letzten Signale um Mitternacht bei Fackelschein unterm Sternenzelt an. Da mischten sich gestandene Grünröcke und jagdliche "Greenhorns" bei gegrillter Sau in froher Runde, wurde gefachsimpelt. Alte Hasen, wie Kreisjägermeister Jürgen Baller und dessen Stellvertreter Heinz Kaltschmidt berichteten - mal ernst, mal locker - aus erlebnisreichem Jägerleben. "Ihr habt alles hinten anstellen müssen - eure Liebste, euer Studium, euren Job" blickte Lehrgangsleiter Jourdan auf ein gutes Dreivierteljahr intensiver theoretischer und praktischer Ausbildung zurück. "Und abends, nach einem vollen Tag Berufsleben ist das nicht leicht." Die Heidelberger Jagdschule setzt auf ehrenamtliche Referenten aus den Reihen der Jägervereinigung mit großer Erfahrung in ihrem Fachgebiet: Ein Förster unterrichtet Wald-, ein Bauer Landbau, ein Waffensachverständiger übt den Umgang mit Gewehr, Flinte und Pistole, ein Tierarzt muss beim Thema Wildkrankheiten ran, ein Anwalt fürs Rechtliche, ein Ex-Bundeswehr-Schießausbilder für den Treffersitz - und so weiter. So kommen über 140 Stunden reine Ausbildung in der Jagdschule zusammen - und unzählige im Revier, auf Lehrgängen und dem Schießstand. Drei staatliche Prüfungen folgen dann dicht auf dicht: Eine schriftliche, eine mündlich-praktische und eine Schießprüfung. Wer die Jägerprüfung besteht, kennt sich in vielen Gebieten - von der Biologie übers Recht bis hin zur Lebensmittelhygiene - bestens aus, kann ein hochwertiges Lebensmittel produzieren, ist geübt in Konzentration und trifft sicher auch schnell bewegliche Ziele. "Man lernt was fürs Leben", ist Lehrgangsleiter Jourdan von der Sache überzeugt. Die Heidelberger Jagdschule - seit vielen Jahrzehnten existent - erfreue sich eines Zulaufs "wie nie zuvor."  Nach dem weihevollen Jägerschlag - drei symbolische Schläge mit dem Hirschfänger, einer Art Messer - gab's vom Jahrgang erstmals Stehapplaus für Jourdan und seine Referenten. Inzwischen sind sie auf Du und Du und haben gemeinsam "eine abenteuerliche, anstrengende Zeit erlebt." Mit persönlichem Touch, längerer Ausbildungszeit, der Garantie auf ein Lehrrevier während der Ausbildung und einem Wir-Gefühl, wolle man in Heidelberg bewusst einen Kontrapunkt zu anderen Jagdschulen setzen, die Drei-Wochen-Crashkurse und sogar Internet-Fernkurse anböten, berichtet Hagen Jourdan. Dies nicht zuletzt, da die Jagd - auch waffenrechtlich - mehr denn je im öffentlichen Blickpunkt stehe: "Wir haben eine Riesen-Verantwortung - und müssen unsere Sache gut machen", so Jourdan. Freisprechung 11. Mai 2013

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  • Jägerschlag 2012Open or Close

    Heidelberg/Rhein-Neckar. (tk) Zuwachs bei der Grünen Zunft des Rhein-Neckar-Kreises

    18 Jungjäger beendeten in diesem Frühjahr erfolgreich ihre Ausbildung an der Jagdschule der Heidelberger Jägervereinigung. Ihren feierlichen Jägerschlag erhielten die einzige Waidfrau und 17 Waidmänner jetzt im Schützenhaus der Heidelberger Schützengesellschaft 1490. Lustig ging es zu und manch’ jagdlich „alter Hase“ schilderte bilderreich, auf was sich die Neulinge da eingelassen haben: Heinz Kaltschmidt, stellvertretender Kreisjägermeister, erzählte von der über Jahrzehnte herbeigesehnten Pirsch auf Birkhahn in den Alpen: „Ich hab’ vielleicht gezittert – und sauber vorbeigeschossen: Jagdfieber. Auch nach 40 Jahren hat man’s manchmal noch.“ Ohne Beute, dafür mit „herrlichen Erinnerungen an die Natur“ sei er trotzdem „bereichert“ wieder heimgekehrt. Es zeichne einen guten Jäger auch die Eigenschaft aus, „wann er den Finger gerade lässt“, sagt Kreisjägermeister Joachim Baller. Wie wichtig es ist, denselben während der Ausbildung krumm zu machen, schilderte anschaulich Jagdschul-Chef und Schießausbilder Hagen Jourdan: Die so oft bemühte Waidgerechtigkeit – das ethisch korrekte Jagen und auch das verantwortungsvolle Schießen auf Wild – sei ein Papiertiger, „wenn die Schießausbildung nicht höchste Priorität hat.“ Nach Jourdans Begriff beginne „Waidgerechtigkeit bei einem Streukreis auf der Zielscheibe von zwei Zentimetern.“ Die Ausbildung der HDJV – durchweg von ehrenamtlichen, fachkundigen Referenten vorgenommen – beinhaltete dieses Jahr über 10 000 Schuss in den jagdlichen Disziplinen Rehbock, laufender Keiler, Kipphase und Tontaube. Daneben 150 Ausbildungsstunden in sieben Fächern, 90 davon Theorie und 60 in der Praxis und von September bis Ende April. Stolz sei man, als gemeinnütziger Verein solches leisten zu können, dankte Jourdan seiner Mannschaft. „Unsere Jagdschule braucht den Vergleich mit gewerblichen Anbietern nicht zu scheuen – die Resultate beweisen es.“ Ein bunt zusammen gewürfelter Haufen – unterschiedlichste Charaktere, alle Altersstufen, und aus allen beruflichen Schichten, so war der Jägerkurs 2011/12. Das habe zusammengeschweißt, man sei sich auf Du und Du begegnet, habe gemeinsam gelitten, gekämpft, gelernt, gefeiert und gefiebert. Und: Den Horizont unglaublich erweitert, mit teilweise nie zuvor gesehenen Zusammenhängen. In witzig-pointierten Ausführungen ließ Dr. Tilman Krauch, einer der erfolgreichen Jungjäger, den Kurs Revue passieren. Fürs Jagdkultur sorgten die Jagdhornbläser „Letzenberg“ – zum Schluss sogar mit einer „Lilli Marleen“ auf den Parforcehörnern bei Fackelschein. Nach drei anspruchsvollen Prüfungen und einem knappen Jahr, in dem, so Lehrgangsleiter Jourdan „so gut wie alles Private und Berufliche der Jagdleidenschaft untergeordnet“ hätte werden müssen, hatten am Festabend dann das Lustige und das Stimmungsvolle Priorität. Beim zünftigen Jägerschlag - mit dem Hirschfänger und durchaus „ritterlich“ – hieß es dann, wie schon vor hundert Jahren: Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen, der zweite soll Dir die Kraft verleihen, zu wahren stets das Rechte. Der Dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.“  Freisprechung 12. Mai 2012

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